Die Familie von Tran Quang Hai ist bereits in der fünften Generation durch Musiker geprägt. Sein Vater, Tran Van Khe, war ein bekannter Musiker, der sich wie kaum ein anderer mit der vietnamesischen Musik auseinandergesetzt hat. In Südvietnam geboren studierte Tran Quang Hai am Konservatorium von Saigon und dem Centre d'Etudes de Musique Orientale in Paris. Seit 1968 war er Mitglied des CNRS-Forschungsteams des Departement de Musicologie am Musee de l'Homme in Paris. Gemeinsam mit Hugo Zemp produzierte er den ethnomsuikalischen Film „Le Chant des Harmoniques“g (1989), der internationale Preise gewann. Tran Quang Hai ist ausgebildeter Performer traditioneller fernöstlicher Musik mit nativen Instrumenten. Weiterhin ist er Komponist, Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen. Er ist unter anderem bei Yves Herwan-Chotards „Les Tambours 89“g zum 200. Jahrestag der Französischen Revolution, Nicolas Frizes „La Composition Francaise“g, beim Festival von Saint Denis 1991 und dem inernationaslen Festival „Chant de George Khoomei“g in Kyzyl und Tuva 1995 aufgetreten. Er befasst sich schon seit vielen Jahren mit ethno-musikalischen und physiologischen Aspekten des Oberrtonsingens.

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